
{"id":689,"date":"2010-03-27T16:37:46","date_gmt":"2010-03-27T15:37:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.partnerstadtverein.de\/?p=689"},"modified":"2010-03-27T16:37:46","modified_gmt":"2010-03-27T15:37:46","slug":"st-pierre-waehlt-rot-gruen-st-rambert-eher-schwarz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.partnerstadtverein.de\/index.php\/2010\/03\/27\/st-pierre-waehlt-rot-gruen-st-rambert-eher-schwarz\/","title":{"rendered":"St. Pierre w\u00c3\u00a4hlt rot-gr\u00c3\u00bcn, St. Rambert eher schwarz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-22\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.partnerstadtverein.de\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/waiblinger-kreiszeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/><strong>Bei den franz\u00c3\u00b6sischen Regionalwahlen am Sonntag zogen die Kernener Partnergemeinden in entgegengesetzte Richtungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im europ\u00c3\u00a4ischen Frankreich hat Rot-Gr\u00c3\u00bcn bei den Regionalwahlen \u00e2\u20ac\u201c bis aufs Elsa\u00c3\u0178 \u00e2\u20ac\u201c alle 25 Regionen erobert. Die Kernener Partnerst\u00c3\u00a4dte St. Pierre d\u00e2\u20ac\u2122Albigny und St. Rambert d\u00e2\u20ac\u2122Albon folgten diesem Trend und setzen dabei eigene Akzente. Die eine links, die andere ganz rechts.<\/p>\n<p>Die zwei franz\u00c3\u00b6sischen Partnergemeinden liegen in der gleichen Region Rh\u00c3\u00b4ne-Alpes mit der Hauptstadt Lyon. St. Pierre in Savoyen, St. Rambert im D\u00c3\u00a9partement Dr\u00c3\u00b4me. Beim Wahlergebnis f\u00c3\u00bcr die Region Rh\u00c3\u00b4ne-Alpes hatte am Sonntag das linke Wahlb\u00c3\u00bcndnis von Sozialisten und Gr\u00c3\u00bcnen mit 50,76 Prozent zwar die Nase vorn, aber der Prozentsatz lag unter dem frankreichweiten Ergebnis der Linken von sensationellen 54,3 Prozent. Absolute Mehrheit. Umgekehrt verbuchte die wirtschaftsstarke Region Rh\u00c3\u00b4ne-Alpes im Osten Frankreichs am Sonntag mit 15,23 Prozent f\u00c3\u00bcr die extreme Rechte Front National fast doppelt so viele Stimmen wie im nationalen Durchschnitt (8,7 Prozent). Die zwei Kernener Partnergemeinden setzten vor diesem zwiesp\u00c3\u00a4ltigen politischen Panorama \u00c3\u00bcberraschend eigene Akzente, in St. Pierre eher gr\u00c3\u00bcn, in St. Rambert eher tiefschwarz. Wobei in beiden Kommunen \u00e2\u20ac\u201c St. Pierre d\u00e2\u20ac\u2122Albigny liegt im Isere-Tal, St. Rambert d\u00e2\u20ac\u2122Albon im Rhonetal \u00e2\u20ac\u201c sich die Rechtsextremen weit besser schlugen als auf nationaler Ebene.<!--more--><\/p>\n<p>So erreichte die Le-Pen-Partei in St. Pierre mit 15,9 Prozent fast das Niveau der Region Rh\u00c3\u00b4ne-Alpes. St. Rambert, das schon immer einen starken rechten W\u00c3\u00a4hlerrand hat, kommt gar auf 22,06 Prozent f\u00c3\u00bcr die FN und Frontmann Bruno Gollnisch. Das Departement Dr\u00c3\u00b4me grenzt an die s\u00c3\u00bcdfranz\u00c3\u00b6sische Region Provence-Alpes-C\u00c3\u00b4te d\u00e2\u20ac\u2122Azur, eine schwarze Hochburg, in der die Rechtsextremen am Sonntag 22,87 Prozent erzielten. Offenbar z\u00c3\u00a4hlt das Departement Dr\u00c3\u00b4me politisch schon zur C\u00c3\u00b4te d\u00e2\u20ac\u2122Azur. Zusammen mit der Liste der Sarkozy-treuen Regierungspartei um die auch in Stetten gut bekannte Europaabgeordnete Francoise Grossetete knackten in St. Rambert die Rechtsextremen und die Rechten die 50- Prozent-Marke. Das rot-gr\u00c3\u00bcne B\u00c3\u00bcndnis um Jean-Jack Queyranne ist zwar stark, kommt aber nur auf 46,12 Prozent.<\/p>\n<p>Ganz anders das Ergebnis in der Weinbaugemeinde St. Pierre d\u00e2\u20ac\u2122Albigny beim zweiten Wahlgang am Sonntag. Hier brachte es das von Queyranne gef\u00c3\u00bchrte gr\u00c3\u00bcn-rote Linksb\u00c3\u00bcndnis auf sage und schreibe 56,02 Prozent, das ist noch ein St\u00c3\u00bcck roter als auf nationaler Ebene (54,3): eine klare absolute Mehrheit der Linken auf Gemeindeebene und eine Watsche f\u00c3\u00bcr Sarkozy. Entsprechend bescheiden das Ergebnis von Madame Grossetete: 28,89 Prozent.<\/p>\n<p>Der politische Farbunterschied zwischen den zwei franz\u00c3\u00b6sischen Kernener Partnergemeinden l\u00c3\u00a4sst sich noch deutlicher am Ergebnis im ersten Wahlgang vor einer Woche festmachen. Denn hier traten die Parteien noch separat an. W\u00c3\u00a4hrend die Sozialisten mit 24 Prozent in beiden Orten in etwa gleichauf lagen, ist die Weinbaugemeinde St. Pierre d\u00e2\u20ac\u2122Albigny f\u00c3\u00bcr die Gr\u00c3\u00bcnen wohl zu einer Art Hochburg geworden. Auf Anhieb erzielten sie 23,85 Prozent. In St. Rambert am Rhoneufer nur halb so viel.<\/p>\n<address>Quelle: Waiblinger-Kreiszeitung vom 23.03.2010<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den franz\u00c3\u00b6sischen Regionalwahlen am Sonntag zogen die Kernener Partnergemeinden in entgegengesetzte Richtungen Im europ\u00c3\u00a4ischen Frankreich hat Rot-Gr\u00c3\u00bcn bei den Regionalwahlen \u00e2\u20ac\u201c bis aufs Elsa\u00c3\u0178 \u00e2\u20ac\u201c alle 25 Regionen erobert. Die Kernener Partnerst\u00c3\u00a4dte St. Pierre d\u00e2\u20ac\u2122Albigny und St. Rambert d\u00e2\u20ac\u2122Albon folgten diesem Trend und setzen dabei eigene Akzente. Die eine links, die andere ganz rechts. 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